Mittwoch, 13. Januar 2010

Entlassungsmanagement - Verbesserungen gefragt?

Entlassungsmanagement gut zu gestalten, bietet große Herausforderungen für alle Beteiligten. Bei der Recherche in den Archiven bin ich wieder auf das Projekt "Qualität im Krankenhaus" gestoßen, das einige zentrale Punkte der Qualitätsverbesserung in österreichischen Krankenhäusern anspricht:
- Verstärkung der Patientenorientierung
- Erhöhung des Gesundheitsgewinnes der PatientInnen
- Weiterentwicklung der Mitarbeiterorientierung
- Verbesserung des Einsatzes der finanziellen Mittel

Elf österreichische Krankenhäuser kooperierten in diesem Projekt mit dem Ziel, Qualität und Effizienz beim Aufnahme- und Entlassungsmanagement zu verbessern, die interne Krankenhausorganisation zu verbessern und Möglichkeiten einer patientenorientierten Stationsorganisation auszuloten.

Bezogen auf die Aufnahme und das Entlassungsmanagement wurden zwei Verbesserungspotentiale herausgearbeitet:
- die Kooperation der professionellen PartnerInnen
- die PatientInnen mehr in den Ablauf einzubeziehen

Als wichtige Umsetzungsmaßnahmen wurden z. B. genannt:
- Aufnahmeplanung
- technische Möglichkeiten der Informationsweitergabe abstimmen und nutzen
- Arztbrief effizient erstellen und weiterleiten
- Kommunikation zwischen Innen und Außen verbessern (intra- und extramuraler Bereich)

Montag, 4. Januar 2010

Pflege Management Forum 2010 - Referenten Vorschau

Business Circle bereitet das Pflege Management Forum 2010 vor, das am 25. und 26. Februar in Wien stattfindet. Das Pflege Management Forum richtet sich an Führungskräfte im Gesundheits- und Krankenpflegebereich. Ziel des Pflege Management Forums ist es, eine aktuelle Standortbestimmung vorzunehmen und zukünftige Entwicklungen im Gesundheits- und Sozialbereich zu diskutieren.

Dafür hat Business Circle prominente Referenten eingeladen. Von politischer Seite sind zum Beispiel Sozialminister Rudolf Hundstorfer, die niederösterreichische Landesrätin Johanna Mikl-Leitner und die Wiener Gesundheits-Stadträtin Sonja Wehsely vertreten.







Rudolf Hundstorfer / (c)Foto Karl Ebinger

Einige weitere Referenten sind: Viktor Grablowitz, Abteilungsvorstand der Chirurgie im Krankenhaus Göttlicher Heiland, Meinhild Hausreither, Abteilungsleisterin im BM für Gesundheit, Familie und Jugend, Dijana Hofegger, Pflegedirektorin der Privatklinik Döbling, Michaela Dorfmeister, Direktorin der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege am Donauspital in Wien (SMZ-Ost), Franz Allmer, Präsident des Berufsverbandes österreichischer Gesundheits- und Krankenpflegeberufe, Ursula Frohner, Präsidentin des ÖGKV, Gerald Bachinger, Patienten- und Pflegeanwalt in Niederösterreich, Wolfgang Mazal, Univ. Prof. für Arbeits- und Sozialrecht, Josef Probst, Generaldirektor-Stellvertreter im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.

Im Zusammentreffen der Konferenzteilnehmer mit den qualifizierten Referenten liegt ein großes Potential, sich über die aktuelle Situation im österreichischen Gesundheitswesen zu informieren.

Freitag, 1. Januar 2010

Vom Krankenhaus sicher nach Hause

Die Entlassung nach dem Krankenhaus will gut vorbereitet sein. Eigentlich beginnt eine gute Entlassung des Patienten oder der Patientin schon bei der Aufnahme ins Spital. Welche Informationen werden bei der Aufnahme erfasst? Wie werden die PatientInnen begleitet? Wie gut wird die Entlassung aus dem Krankenhaus vorbereitet?

In den einzelnen Spitälern wird das Entlassungsmanagement unterschiedlich gehandhabt. Wir werden in der nächsten Zeit darüber berichten, in welchen Krankenhäusern es gute Modelle für eine reibungslose Entlassung gibt, die den Menschen und seine individuellen Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen.

Der Wechsel vom Krankenhaus ins eigene Zuhause ist eine entscheidende Schnittstelle. Dort werden die Weichen gestellt, wie gut der Patient oder die Patientin zu Hause landet. Werden die Angehörigen in diesen Prozess einbezogen bzw. erhalten sie wichtige Informationen und Unterstützungsangebote?

Ich lade Sie in den nächsten Monaten ein, zu einer Reise durch die Wiener Spitäler. Wie gesagt, wir wollen Best Practice Modelle finden und diese unterstützen. Wenn Sie selbst Erfahrungen mit der Entlassungssituation in Krankenhäusern und Spitälern haben, bitte ich Sie, mir zu schreiben. Mail